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Die Ära Martl Felbinger

Am 03. Dezember 1977 schrieb der Chronist: „Erstmals am Musikabend in Buchheim teilgenommen. Dies war der erste Auftritt mit dem neuen Dirigenten Martl Felbinger aus Burgbernheim“, der den „vaterlosen“ Bläserchor nach dem Tod von Gottfried Rückert übernahm. Im Protokoll zur Generalversammlung von 1978 kann man dazu Folgendes lesen: „Besondere Anerkennung fand der Einsatz des Kapelleiters Martl Felbinger aus Burgbernheim, der sich bei selbst angeschlagener Gesundheit bereit erklärte, die Leitung und Ausbildung des Bläserchores zu übernehmen.“

Felbinger 

Seinem guten Ruf war es zu verdanken, daß während seiner Dirigententätigkeit viele Jungbläser für den Verein gewonnen werden konnten. Durch seine professionelle und fundierte Ausbildungsarbeit, die er mit strenger Hand führte, löste er einen wahren Boom aus, der seinen Höhepunkt in der Gründung der „Jugendkapelle Felbinger“ fand. In den folgenden Jahren war in den Jahreshauptversammlungen immer wieder von dem hohen Niveau des Bläserchores die Rede, auf das sich die respektable Leistung der Jugendkapelle positiv auswirkte. Ebenso erweiterte Martl Felbinger das Repertoire des Bläserchores durch seine handschriftliche Stücke, die er gemäß seiner hohen Ansprüche arrangierte. Aus der „Jugendkapelle Felbinger“ entwickelte sich später die „Jugendkapelle Reusch“ bzw. die heute noch bestehenden „Reuscher Musikanten.“ Für seine Verdienste auf dem Gebiet der Musik und der Kultur, war er 1978 von Landrat Robert Pfeifer mit der Kreisverdienstmedaille in Silber ausgezeichnet worden. Nach seinem Tod am 12. April 1982 übernahm Günther Hochreiner aus Oberdachstetten, ein Schüler Felbingers, für zwei Jahre den Verein.


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